Studio für Gestaltung plädiert dafür, die aktuellen Umbrüche als Chance zu begreifen, sich für die nächsten Jahre neu aufzustellen. Daher antworten wir optimistisch auf die Krise und starten eine Initiative für Architekturkommunikation. Wir bieten Architekturbüros und Unternehmen mit Architekturbezug ein Komplettpaket zur Weiterentwicklung des eigenen Auftritts.

Von der Markenstrategie über die digitalen Medien wie Website und Social Media bis zur Magazin- oder Buchpublikation – wir schärfen Ihre Identität, prägen markante Positionen und setzen unverkennbare Zeichen.

Wir entwickeln Ihre digitale Anbindung, die visuelle Sprache, Marke, Raum und Produkt. Ganzheitliche Kommunikation, die im Gedächtnis bleibt und Relevanz erzeugt. Für unsere Arbeit, unsere Entwürfe und Ideen, wurden wir vielfach ausgezeichnet.

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Interview mit
Tobias Groß

»Für eine Zeit, in der die Kassen spürbar leerer sein werden, ist es höchste Zeit, sich mit der eigenen Positionierung zu beschäftigen.« Auf die eigene Sichtbarkeit wird es im nächsten Jahr ankommen, sagt Tobias Groß, Inhaber der mehrfach für seine strategische Kommunikationsarbeit ausgezeichneten Agentur »Studio für Gestaltung«, im Interview.

Die Corona-Krise wird Architekturbüros zeitverzögert treffen: Eine Umfrage der Bundesarchitektenkammer zeigte, dass sich Büros auf wirtschaftlich etwas schwierigere Zeiten einstellen müssen. Was empfehlen Sie ihnen?

Tobias Groß: Wir haben im Augenblick in der Hand, was wir aus der Krise machen: Wer jetzt die Chance nutzt, sich weiterzuentwickeln, persönlich als auch unternehmerisch, blickt nicht auf verlorene Zeit. Wir alle müssen etwas ändern, um digitaler, innovativer, flexibler, neugieriger und mutiger zu werden. Raus aus der Beliebigkeit, ist unsere Empfehlung, ob für Architekten oder Marken. Die eigene Position schärfen und sichtbar machen. Es klingt banal: aber nur wer sichtbar ist, findet auch statt. Krisen, die keiner wirklich will, werden so zu Chancen. Um den Geist vom Gewohnten zu lösen. Wenn wir auf diese Zeit in zwei Jahren zurückblicken, und sagen können, wir haben uns aus der Routine gelöst und sie genutzt, war es eine positive Erfahrung und ein Beschleuniger nicht erledigter Aufgaben.

Wie wollen Sie Ihre Kunden aus dem Themenfeld Architektur bei diesen Aufgaben unterstützen?

Architekten haben früh gelernt, ihren Blick zu weiten. In der Umsetzung für ihre Kunden ist es Alltag, aber für die eigene unternehmerische Weiterentwicklung und Positionierung bleibt zu wenig Zeit.
Ich halte es gerade jetzt für wichtig, längst überfällige Neuausrichtungen anzugehen. Ob eine konsequente digitale Kommunikation, New Work oder die eigene Identität voranzutreiben. Das stimmige und authentische Auftreten des Unternehmens nach Innen und Außen zu schärfen: Dafür sind Markenverständnis und das Unternehmensprofil die Basis. Sie stärken die Sichtbarkeit. Und auf die wird es im nächsten Jahr ankommen. Die Baubranche ist ein wichtiger Motor für unsere Wirtschaft. Bauprojekte setzen große Investitionsvolumina um, sind von langen Laufzeiten geprägt, erzeugen Aufmerksamkeit. Dieses Jahr arbeiten Architekten die Aufträge der Vergangenheit ab. Im nächsten Jahr werden sie neue für die Zukunft generieren müssen. In einer Zeit, in der die Kassen vielerorts nicht mehr so prall gefüllt sind. Deshalb ist es mehr als nur eine gute Idee, sich mit der eigenen Positionierung zu beschäftigen, sondern der richtige Zeitpunkt.

Gilt das nur für Architekten?

Das gilt gerade auch für Marken. Unternehmen sind lebendige Systeme, die sich in permanenter Entwicklung und Transformation befinden. Genau diese Prozesse fangen wir in der Kommunikation seit Jahren erfolgreich ein und begleiten sie. Aufbruchsdenken und Mut zur Veränderung werden 2021 gefragter sein denn je. Sie müssen deshalb auch deutlich hervortreten. Dafür stehen wir, setzen sie in Bildern und Kommunikation um. So blicken wir anfangs mit unseren Kunden auf eine faszinierende Skizze der Zukunft, später wird daraus ein Kommunikationsplan, der den neuen Weg glasklar abbildet. Die visuelle Sprache von Marke, Raum und Produkt; ganzheitlich, konsequent und relevant entwickelt.

Haben Sie dafür Lösungen in der aktuellen Situation?

Die Digitalisierung macht das Weiterarbeiten in Bürodeutschland möglich, aber das Gebot der Stunde, „Social Distancing“ lässt nach wie vor die wichtigsten Messen ausfallen. Für unseren Kunden Tecta, ein kleiner Hersteller herausragender Möbel, ist dadurch der Weg zu den Kunden deutlich erschwert. Wir haben in kürzester Zeit eine neue Achse ausgebildet, den eigenen Webshop. Konzeption, Entwicklung, Gestaltung – und in die stimmige Markenkommunikation, die wir seit Jahren für Tecta entwickeln, eingebunden. Ein Beispiel, dass nicht Aussitzen, sondern Machen angesagt ist. Das gilt auch für Architekten. Es ist die Stunde der Positionierung. Ob für den dynamischen Newcomer Wendling Architektur, für den wir die gesamte Neupositionierung in kürzester Zeit entwickelt und umgesetzt haben – von der Corporate Identity über das Logo, die Website bis hin zum analogen Projektmagazin. Oder die neue Website der renommierten Astoc Architects and Planners, deren Corporate Design wir bereits vor einigen Jahren entwickelten, die einen starken Schwerpunkt auf das Thema Architekturvideo legt, so das Nutzererlebnis deutlich spannungsvoller gestalten und eine höhere Sichtbarkeit erzeugt. Wer sich jetzt klar aufstellt, geht standfester mit der Krise um.

Welche Ihrer Kunden hat es besonders hart getroffen?

Unternehmen, in denen Veranstaltungen das Kerngeschäft sind. Zum Beispiel das KAP Forum, das den Dialoge zum Thema Architektur und Städtebau in ganz Deutschland initiiert und im Kern auf die reale Begegnung, den persönlichen Austauscht setzt. Hier ging es um neue Formen digitaler Kommunikation. Umgesetzt haben wir dies unter dem Leitmotiv »angesagt statt abgesagt« durch bewegende Interviews mit spannenden Köpfen und Positionen, die sich von der Flut der Newsletter absetzten. Es gelang digitale Bewegung zu erzeugen und die Fangemeinde zu vergrößern.

Wie gehen Sie selbst mit der aktuellen Lage um?

Im Dialog bleiben, analog wie digital. Mit der Eröffnung unseres Satelliten in Berlin haben wir dieses Jahr einen sehr mutigen Schritt gemacht. Darüberhinaus haben wir den Raum für die eigene Schärfung genutzt, viel in interaktive Projekte und die Themenfelder Animation, Bewegtbild und Rendering investiert. Und jüngst haben wir unsere neue Website veröffentlicht – trotz Krise und gerade jetzt! Und nicht zuletzt haben wir etwas für uns selbst getan: in Kürze erscheint unser eigenes regionales Bier. Entstanden in Kooperation mit einem Kölner Gastronomen, der gerade eine große Lücke zu füllen hat. Gemeinsam überraschen wir Köln nun mit einem echten Sülzer Veedels-Bier.

Kund*Innen

Architekturorientierte Unternehmen

  • Artemide
  • BDA NRW Bund Deutscher Architekt*innen
  • Carpet Concept
  • KAP Forum
  • Kusch+Co.
  • P&B LAW
  • RSL Lichttechnik
  • Tecta
  • Trilux
  • Zumtobel

Architektur und Landschaftsarchitektur

  • ag Licht
  • Angeler Architektur
  • Architektur Forum Rheinland
  • Astoc Architects and Planners
  • Atelier ST
  • BEA Architektur
  • Caspar.
  • Club L94 Landschaftsarchitekten
  • Christoph Gemeiner Architekten
  • Döring Architekten BDA
  • Dreiform
  • Gatermann+Schossig Architekten, Generalplaner
  • Kröger Daniels Architekten
  • ksg Kister Scheithauer Gross Architekten und Stadtplaner
  • KSP Engel und Zimmermann Architekten
  • Lepel & Lepel Architekten
  • Meyer Schmitz-Morkramer
  • Molter-Linnemann Architekten
  • Michael Zimmermann, Urban Architecture Developments
  • O&O Ortner & Ortner
  • Oezen Reimer+Partner
  • Trübenbach Architekten
  • Wallrath Architektur
  • Wendling Architektur

Immobilien

  • Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
  • BEOS AG
  • Beyer Immobilien
  • CPS / APCOA
  • Ed. Züblin
  • Fundament Projektentwicklung
  • HGK, Häfen und Güterverkehr Köln
  • HIH Property Management
  • ImmoEBS
  • LEG Immobilien
  • Nidus GmbH
  • Primus Developments
  • Rheinische Versorgungskassen

Design, Kunst und Fotografie

  • Art Düsseldorf Kunstmesse
  • Art Fair International
  • Blooom, One Artist Show
  • Deutscher Kunstbuchverlag
  • Haus No68
  • HG Esch Photography
  • Klemens Grund
  • makk Museum für angewandte Kunst Köln
  • Museum für Ostasiatische Kunst
  • Schellmann Art
  • Smith Dixon and Associates Limited
  • Van Ham Kunstauktionen
  • Wolfgang Hartauer

Studio für Gestaltung steht für Kommunikation an der Schnittstelle der Wertschöpfungskette des Bauens. Aus Haltung, Ideen und Zielen unserer Kunden entwickeln wir passgenaue Kommunikation. So bilden wir Marken. So machen wir Identität sichtbar. Das ist der Kern unserer Arbeit. Dabei zählen für uns authentische Botschaften, fließend zwischen UI und UX, Buchgestaltung und Webdesign, Wegeleitung und Programmierung, Raumgestaltung und Illustration, Fotografie und Kampagne, Typografie und Corporate Design. Wir arbeiten mit Vergnügen, eng, partnerschaftlich und am liebsten langfristig mit unseren Kunden*innen zusammen. Entwickeln uns mit der Kommunikation, mit der Unternehmung, mit dem Feedback der Kunden und Partner. Das bedeutet für uns erfolgreiche Kommunikation.

Aus dem Studio

Satellite
Studio Berlin
2019
Herumkegeln
2016
Fieldsoccer
2014
Umzug